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Berichte

Zeitreisen schaut in Burg über den Gartenhag

Unsere neue Veranstaltungsreihe hatte am 14. Mai Premiere in Burg. Der Wildgarten von Christine Lehmann liegt in einem ehemaligen Arbeiterquartier, wo kein Zaun den Blick oder Weg auf nachbarliche Grundstücke verwehrt. Ein kleines Paradies mit verstecktem Weiher, Sträuchern, Blumen, alten Baumbeständen und vielen Sitzgelegenheiten, um das Ganze auch geniessen zu können. «Es soll immer etwas blühen …» lautet das Motto von Christine. Davon konnten sich die fast 30 Besucherinnen und Besucher des Zeitreisen-Anlasses bei schönstem Frühsommerwetter überzeugen. 

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Interview von Myriam Eichenberger mit Fritz Holliger aus Beinwil am See; Landschaftsgärtner, Imker und Naturfreund. Der als Bauernbub aufgewachsene Fritz konnte Anfang der 1950er Jahre eine Ausbildung zum Landschaftsgärtner absolvieren. Diesem Beruf und der Natur ist er bis heute tief verbunden geblieben. Im Lauf seiner beruflichen Tätigkeit hat er viele Trends und Moden in unseren Gärten kommen und gehen sehen. Vom Nutz- und Ziergarten über das Biotop, bis zu möglichst pflegeleichten Rasen- und Schotterflächen. Im Lauf des Gesprächs kam zum Ausdruck, wie viel ihm an der Vielfalt der Natur liegt. Er ermunterte die Anwesenden, einen Garten nicht nur «schön», sondern möglichst lebendig und artenreich zu gestalten. 

Zum Schluss des von Myriam einfühlsam geführten Interviews konnten in einer Fragerunde die Gäste nochmals vom grossen Erfahrungsschatz von Fritz profitieren. Als kleines Geschenk zum Mitnehmen gab es Samenbomben mit einer Mischung von essbaren Pflanzen. Nach einer kleinen Umbaupause lockte das vielfältige Kuchenbuffet. Dieses und der Garten wurde ausgiebig genossen und mit vielen Begegnungen und Gesprächen klang der Nachmittag aus.

Einen herzlichen Dank an Christine und Walter Lehmann für die wunderschöne Gastfreundschaft, an Fritz Holliger für das Teilen seiner Erfahrungen, an alle, die mitgeholfen haben und dabei sein konnten. 

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Salongespräch in Birrwil

27. Februar 2022. Ueli Buhofer lud gemeinsam mit Zeitreisen Beinwil am See zu einem Salongespräch. Dafür öffnete der Gastgeber seine wunderschöne Villa in Birrwil, hoch über dem Hallwilersee. Er hatte eine sehr interessante Persönlichkeit eingeladen, Gräfin und Burggräfin Johanna zu Dohna und Schlobitten. In einem Interview, das Andreas Häner - ein guter Freund und ausgewiesener Kenner der Lebensgeschichte der Gräfin - mit ihr führte, berichte sie über Ostpreussen als eine untergegangene Welt und erzählte die wechselvolle Geschichte ihrer Familie von deren Wurzeln im Mittelalter bis in die jüngste Vergangenheit im vergangenen zwanzigsten Jahrhundert sehr eindrücklich und emotional. Nach diesem spannenden Interview der Gräfin und Burggräfin Johanna zu Dohna Schlobitten, gab es viel zu fragen und zu besprechen. Bei Kaffee und Kuchen im wunderschönen Ambiente der Villa von Ueli Buhofer bildeten sich immer wieder neue Gesprächsgruppen um die Gräfin. Herrlich sonniges Vorfrühlingswetter und eine traumhafte Sicht über den Hallwilersee zu den Bergen rund um die Rigi rundeten diesen ganz besonderen Anlass ab.

Der komplette Bericht von Astrid Stannarius-Costabel zum Anlass ist hier nachzulesen.

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Häsigasse 10, Beinwil am See

Ehemaliger Kindergarten – Baujahr des Gebäudes: 1872

Das Gebäude an der Häsigasse 10 diente Beinwil am See mehr als 70 Jahre lang als Kindergarten und ist hunderten von Menschen aus mehreren Generationen in bester Erinnerung geblieben.

Der erste gemeindeeigene Kindergarten wurde 1935 im alten Schulhaus eröffnet, doch schon nach wenigen Jahren stiess er an seine Kapazitätsgrenzen und die Gemeinde suchte nach einem neuen Standort. Zufällig stand in der nahe gelegenen damaligen Zentralstrasse 122, der heutigen Häsigasse 10, ein Haus zum Verkauf. 1941 erwarb die Gemeinde die Liegenschaft und nach einer kurzen Umbauphase wurde der neue Kindergarten 1942 eröffnet. Im 2. Stock befand sich eine Wohnung, in der zeitweise die Volksbibliothek untergebracht war.

In Lauf der Jahre wurde recht wenig für die Instandhaltung des Gebäudes getan, worunter die Bausubstanz sichtlich litt. Auch die Infrastruktur des Kindergartens entsprach bis zum Schluss mehr oder weniger dem Stand der 1940er Jahre. Die Kinder hat dies aber nicht gestört, ihnen war in den verwinkelten Räumen wohl. Aufgrund des immer bedenklicher werdenden Zustands des Gebäudes musste der Kindergarten schliesslich nach 73 Jahren am 3. Juli 2015 seine Türen schliessen. Die Wohnung über dem Kindergarten wurde aus diesem Grund schon früher aufgegeben.

Nach mehreren Jahren in verlassenem Zustand und der Ungewissheit, was mit dem sich immer noch im Besitz der Gemeinde befindlichen Haus geschehen soll, wird es nun nach dem Verkauf an die Architekten Blättler und Dafflon zu einem Mehrfamilenhaus umgebaut. Das äussere Erscheinungsbild, das für das alte Dorfbild prägend ist, wird dabei nur geringfügig verändert. Seinen Charakter und Charme darf das schöne alte Gebäude behalten.

Auszug aus der fotografischen Dokumentation für den Verein Zeitreisen Beinwil am See. Zustand des verlassenen Gebäudes im Dezember 2021, vor dem Umbau durch Blättler Dafflon Architekten AG.

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Bilder: Philip Bond

Geschichten aus dem Löwenkeller

Von der Idee zum Film

1. September 2021. Gegen 20 Personen trafen sich im Löwen-Foyer für eine neue Ausgabe der «Geschichten aus dem Löwenkeller». Das mit viel menschlicher Wärme geführte Gespräch zwischen der Filmemacherin Nathalie Oestreicher und Regina Dietschy, war spannend von der ersten Minute an. Filmemachen ist nicht einfach «nur» Kunst; wie viel Planung und Lebenszeit, Emotionen und Persönliches in den Projekten stecken, erfuhren die Zuhörerinnen und Zuhörer aus erster Hand. In der anschliessenden Fragerunde wurde auch noch engagiert über ganz fachspezifische Themen wie Schnitttechniken und Spannungsbögen diskutiert. Als Schlussbouquet wurde Nathalie Oestreicher ein Blumenstrauss überreicht, worüber sie sich sichtlich freute.

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Mitgliederanlass 2021 - Von Menschen und Maschinen

5. August 2021. Auch dieser Mitgliederanlass gehört bereits wieder zu unserer Zeitreisengeschichte … Unsere Reise hat sich gelohnt! Spannend und empfehlenswert ist sie, die Sonderausstellung «Von Menschen und Maschinen» des Museum Aargau in den Räumen der SBB Historic in Windisch. Als Zeitreisende erhalten wir eine private Führung durch Thomas Frei, Mitinitiator und Kurator dieser Ausstellung. So hätten wir uns damals unseren Geschichtsunterricht in der Schule gewünscht …

Wir lernen einflussreiche Unternehmerfamilien kennen, begegnen unzähligen Aargauer Exponaten und hören deren Geschichte. Exemplarisch der Würfelzucker: Wem ist bekannt, dass wir diesen der Ehefrau des Zuckerfabrikanten zu verdanken haben? Sie sei es leid gewesen, Stücke aus Zuckerstöcken brechen zu müssen, habe sich wiederholt verletzt dabei und darum portionierte Würfel initiiert. Von Strohhüten über Schreibgeräte bis zum Designklassiker oder zu Exponaten aus der Industrie oder dem Sport – wir erhalten eine eindrückliche Sicht in diese umwälzende und prägende Epoche. Auch problematische Seiten wie Armut, fehlende Bildung, Abhängigkeitsverhältnisse und Kinderarbeit bleiben nicht ausgeklammert. Mit der Ausstellung wächst aber auch der Stolz auf unsere Aargauer Vorfahren. 

Thomas Frei’s Ausführungen ermöglichen uns einen Perspektivenwechsel und mit der philosophischen, aber doch wichtigen Frage, welche Bedeutung wir unserer Arbeit heute geben, werden wir zurück ins 2021 entlassen.

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Die Woche 36/2020

2. bis 4. September 2020. Diese Woche war für Zeitreisen besonders ereignisreich. Am Mittwoch führte Pfarrer Andreas Pauli in der reformierten Kirche durch das spannende Thema «Die Bedeutung der Bibel als Familienbuch, gestern und heute». Es war die dritte Veranstaltung der Reihe «Geschichten aus dem Löwenkeller». Herzlichen Dank an Andreas Pauli und das Team der reformierten Kirche für den rundum gelungenen Abend.

Am Donnerstag genossen Zeitreisen Mitglieder und viele andere Gäste die Vernissage von Alberto Romer im Huus74 in Menziken. Die sehenswerte Ausstellung dauert noch bis am 19. November.

Am Freitagabend folgte ein weiterer Höhepunkt: Bei prächtigem Wetter fand bei Ueli Buhofer in Birrwil die Gartenführung für Mitglieder des Vereins statt. Nach einer spannenden Zeitreise mit geschichtlichen, botanischen, architektonischen und gartenbaulichen Höhepunkten, wurden die Gäste unter freiem Himmel mit Speis und Trank verwöhnt - inklusive Sicht auf Mond und Traumschiff. Herzlichen Dank an Ueli Buhofer und Barbara Buhofer für die Gastfreundschaft, Enya Rehmann und Christian Roth für die grosse Unterstützung und das kräftige Rühren im Risotto und «Schatzi», dem heimlichen Star des Abends, für den «Jöh-Effekt».

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Hopp Böju - Radball in Beinwil am See

5. August 2020. Radballhochburg Beinwil am See, so lautete das Thema der Ausgabe Nummer 2 von «Geschichten aus dem Löwenkeller». In der alten Turnhalle, am Ort vieler Wettkämpfe, nahm Paul Weber die 50 Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine Reise durch die Zeit, als Generationen von Böjuer-Radballsportlern unzählige Erfolge und Pokale nach Hause brachten. Die persönlichen Erlebnisse aus seiner langen Laufbahn als Sportler und internationaler Schiedsrichter, brachten das Publikum regelmässig zum Schmunzeln. Mit präzisen Zahlen und Fakten rief er in Erinnerung, welch grosse Bedeutung diese Sportart in Beinwil am See hatte. Wer Paul Weber als Schiedsrichter in Aktion sehen möchte, unter den Suchbegriffen radball-malaysia-1996-aut-ger findet man auf facebook einen gefilmten Match der Weltmeisterschaft in Malaysia, geleitet von Paul. Das Spiel endete übrigens 2:2.

An Anschauungsmaterial aus glorreichen Zeiten herrschte kein Mangel: Zwei original Imholz-Radballvelos, einen in Böju handgefertigten Radball-Ball, eine kleine Auswahl an Trophäen, Colamint- und Stumpenplakate aus der Ära der Cupspiele und eine «falsche», aber ganz besondere Vereinsfahne (unterster Eintrag auf der Seite)

Zeitreisen Beinwil am See dankt Paul Weber herzlich für sein Engagement, der Schule und der Gemeinde Beinwil am See für das Gastrecht in der alten Turnhalle und Heinz Blattner für seine grosse Unterstützung. (Fotos: Paul Keiser)

 

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Geschichten aus dem Löwenkeller

Liebhaber-Theatergesellschaft Beinwyl
Ein kleines Dorf mit grosser Theaterleidenschaft

5. Februar 2020. Vom ersten gespielten Stück «Gemma von Arth» bis zum diesjährigen «Gasparone» nahmen viele Generationen von Einheimischen auf, hinter und vor der Bühne am Theatergeschehen teil. Als einer dieser engagierten Mitwirkenden erzählte Peter Eichenberger zum Auftakt der neuen Zeitreisen-Veranstaltungsreihe aus der langen Geschichte der 1864 gegründeten Theatergesellschaft Beinwil am See und unterhielt die rund 40 Besucherinnen und Besucher des Anlasses aufs Beste.

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Böjuer Christchindlimärt 2019

 

7. Dezember 2019. Am stimmungsvollen und sehr gut besuchten Böjuer Christchindlimärt servierte Zeitreisen Beinwil am See das bereits legendäre Pilzrisotto. Thomas Wiederkehr und Christian Roth wirbelten bis am Abend um Pfannen und Rechaud. Es wurde weder mit Weisswein noch frisch zubereiteten Pilzen gespart. Das Team kam zeitweise mit Ausliefern der Portionen kaum nach. Mmmh, so fein - so lautete das Urteil der Besucherinnen und Besucher die sich einen dampfenden Teller ergattern konnten.

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11 Uhr Matinée in der Schul- und Gemeindebibliothek Beinwil am See

24. November 2019. «Das Jahr der Ziege» heisst der autobiographisch gefärbte Erstlingsroman von Katharina Bösiger. Die in Beinwil am See aufgewachsene Autorin las in der bis auf den letzten Platz besetzten Bibliothek aus ihrem Werk und führte die Besucher nach Nordkamerun, aber auch mit überraschenden Rückblenden ins Seetal.

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